Virenschutz

Windows Defender oder teure Anti-Viren Software

Frage: Windows Defender oder teure Anti-Viren Software?

Wieder hat der kostenlose Windows Defender von Microsoft bei av-test Bestnoten eingefahren und lässt viele teure Anti-Viren Produkte dabei dumm aussehen. Ist teure Anti-Viren Software überhaupt noch nötig?

HIER geht es zur Produktbewertung von Windows Defender bei av-test.org

HIER geht es zu dem Vergleich bei av-test.org

Wie man in dem Test nachlesen kann, erhielt Windows Defender Bestnoten zusammen mit anderen namenhaften Herstellern, die jedoch teils kostenpflichtige Software anbieten.

Ist es überhaupt notwendig für teure Anti-Viren Software zu bezahlen, wenn es Windows Defender kostenlos gibt?

Die Frage ist berechtigt.  Nicht immer bedeutet Geld gleich bessere Leistung oder Qualität. Das wissen auch die Hersteller die noch vor gar nicht langer Zeit mit deren Software sehr gut verdient haben. Sie bieten deshalb immer weniger reine Anti-Viren Software sondern komplexe Pakete nicht nur mit Virenschutz und Firewalls, Passwortmanager, VPNs uvm. an. Aus meiner Erfahrung mit fast allen Herstellern, habe ich mich entschieden auf diese aufgeblähte Software-Konstrukte zu verzichten und stattdessen Windows Defender von Microsoft zu nutzen.

Für mich waren es drei Gründe um auf diese „Software-Konstrukte“ zu verzichten:

Wieso ich Windows Defender als meine Anti-Viren Software nutze?

Grund 1: Update-Problematik

BlueScreen/Abstürze usw. Die meisten Probleme hatten Kunden, die die teure Schutzsuiten verwendet haben, bei denen außer Anti Virus, Firewall auch andere Software vorhanden war wie VPN, Passwortmanager usw.

Automatische Windows Updates und Versionsupdaten haben oft zu Problemen mit Anti-Viren Software von Drittherstellern geführt. Es passierte schon mal das plötzlich Windows nicht mehr funktionierte und / oder bestimmte .dll nicht aktualisiert wurden und Teile oder Funktionen von Windows ausfielen. Nach langer Suche wurde dann eine eingeschaltete Schutzfunktion irgendeines Anti-Viren Scanners oder ein überflüssiges Softwareteil des ganzen „Schutzpakets“ als Verursacher identifiziert. Die Reparaturen solcher Systeme sind zu zeitaufwendig, um sich für den Kunden zu rentieren. Deshalb war eine Wiederherstellung (Recovery) eines Backups oder eine Neuinstallation oft die schnellste und beste Lösung. 

Es versteht sich von selbst das je aufgeblähter eine Software ist desto mehr Fehlerpotenzial sie inne hat UND Teile von Windows sind nur Microsoft bekannt. Somit sitzt das Team das Windows Defender betreut im gleichen Bot mit dem Team der die Updates für Windows macht.

Grund 2: Leistung- Problematik

Anti-Viren Software läuft im Hintergrund und dadurch wird das Betriebssystem zwangsweise verlangsamt. Manche Software ist so leistungshungrig, dass die Leistung spürbar abnimmt, ohne dabei besseren Schutz zu bieten. Diese „Verlangsamung“ ist bei Windows Defender nur sehr schwach und somit zu vernachlässigen.

Grund 3: Preis/Abo Problematik

Ständig daran denken das ein Abo erneuert werden muss, ist extrem nervig. Kurz vor Ende des Abos wird man dazu mit Meldungen und Warnungen bombardiert – das nervt. Außerdem sind die Produkte teilweise für die gebotene Leistung unverschämt teuer.

Windows Defender + VoodooShield

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der kann einen zusätzlichen Exploitschutz installieren, der einen anderen (sehr modernen)  Ansatz verfolgt – „vertraue nichts und niemandem“. Die Rede ist natürlich von VoodooShield das es in einer kostenfreien und einer PRO-Version gibt.

VoodooShield Menü

Diese Software kooperiert ausgezeichnet mit Windows Defender, ohne das System zu stark zu belasten. Ich habe über diesen innovativen Exploitschutz ausführlich berichtet und nutze diese Kombination selbst seit fast einem Jahr auf allen meinen Windows Rechnern.

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